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Siebträgermaschine: Die Maschine für anspruchsvolle Genussmenschen

Finden Sie es auch immer wieder faszinierend, in der Kaffeebar eine große Siebträgermaschine im Einsatz zu sehen? Wie der Barista diesem funkelnden Gerät aus Edelstahl in präziser Handarbeit dampfenden Kaffee und Espresso mit fantastischer Crema oder Cappuccino in sorgsam vorgewärmte Tassen entlockt, kann ein echtes Schlüsselerlebnis sein: Der Wunsch nach einer Siebträgermaschine für daheim – oder für das eigene Café – ist geweckt. Dabei ist der Siebträger nur eine von mehreren Möglichkeiten, Espresso oder espressoartigen Kaffee aufzubrühen. Die Meinungen darüber, wie und womit er am besten zubereitet wird, gehen durchaus auseinander. Deswegen sollten Sie sich vor der Entscheidung so umfassend wie möglich über das Thema informieren. Und sich auch fragen: Schmeckt man tatsächlich den Unterschied zwischen einem Espresso aus dem DeLonghi, Krups oder einem anderen Vollautomaten und dem Espresso, der gediegen per Espressomaschine mit Siebträger und externer Kaffeemühle zubereitet wurde?

Die Siebträgermaschine – ein Must-have für Espresso-Fans?

Hoffnungen auf eine allgemeingültige Antwort zur „Geschmacksfrage“ müssen wir enttäuschen, weil die Erwartungen an das Aroma und auch die Sensibilität der Geschmacksnerven zu unterschiedlich sind. Jeder Test, in dem diese geschmacklichen Merkmale von Kaffee Crema und Espresso beurteilt werden, ist immer auch subjektiv geprägt.

  • Die einen sind glücklich mit ihrem schnellen Espresso auf Knopfdruck. Er trifft ihren Geschmack und außerdem haben sie weder Zeit noch Lust, sich mit der Funktionsweise einer halbautomatischen Siebträgermaschine zu befassen. Noch weniger als Halbautomaten kommen für diese Espressotrinker Handhebel-Maschinen infrage, die rein manuell bedient werden.
  • Die anderen haben Sie ein leidenschaftliches, vielleicht sogar perfektionistisches Faible für Espresso und andere italienische Kaffee-Spezialitäten entwickelt. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, sehen Sie in der Espressomaschine kein ausschließlich funktionales Haushalts- oder Gastronomiegerät. Ihnen geht es vielmehr um unabhängigen Espresso-Genuss, die Freude an der Maschine und an deren Bedienung.

Was sich wohl mit Sicherheit festhalten lässt: Für einen Espresso-Gourmet, also jemanden, dem es auf Nuancen ankommt, der sich rund um Kaffee, Bohnen, Crema und den Brühvorgang auskennt, gibt es kaum eine Alternative zur Siebträgermaschine. Aber warum eigentlich nicht? Was ist denn das Besondere, Einzigartige an der Siebträgermaschine, dass nur sie es schafft, das Beste aus den besten Kaffeebohnen herauszuholen?

Die vier „M“-Erfolgsfaktoren

Miscela, Maginacaffè, Macchina, Mano – die vier italienischen Wörter mit dem Anfangsbuchstaben M lassen sich frei übersetzt auch als deutschsprachige M-Begriffe definieren: Mischung, Mühle, Maschine, Mensch. Kein Faktor allein ist für einen gelungenen Espresso ausreichend, sondern alles muss perfekt ineinandergreifen. Damit ist auch schon erklärt, warum es nicht damit getan ist, sich eine supertolle Siebträgermaschine zu kaufen. Und auch, wenn eine ebenso hochwertige Kaffeemühle dazu kommt, reicht es noch nicht. Erst in Kombination mit einer ausgewogenen Kaffeemischung und manueller Geschicklichkeit wird daraus aromatische Magie.

In aller Kürze zusammengefasst lässt es sich so erklären: Bei einer Siebträgermaschine sind die passende Mühle, die Kaffeeauswahl, die Qualität des Wassers, der Mahlgrad, der Druck und die Extraktionszeit wichtige Gesichtspunkte, von deren Abstimmung die Güte eines Espressos abhängt. Wir versuchen nachfolgend, diese wichtigen Aspekte zu erläutern. Nehmen Sie sich etwas Zeit zum Lesen, denn mit diesem Grundwissen ausgestattet, müssen Sie nicht jedem Test blind vertrauen. Das ist vorteilhaft für Sie, weil Sie Ihre eigenen Kriterien festlegen können. Auch als Einsteiger haben Sie dann die Chance, Testergebnisse zu interpretieren und die individuell geeignete Siebträgermaschine für sich herauszufiltern.

Einkreiser, Zweikreiser, Dualboiler: Die Technik der Siebträgermaschinen verstehen

Für alle, die statt langer Exkurse eine knappe Zusammenfassung bevorzugen, definieren wir hier zunächst die wesentlichen technischen Merkmale einer Siebträgermaschine. Wichtigste Bauteile der halbautomatischen Espressomaschine sind das Wasserkreislaufsystem (mit einem oder zwei Boilern), elektrische Pumpe, Brüheinheit (mit Siebträger) und Dampfhahn. Eine Kaffeemühle hingegen ist nicht integriert, Kaffeebohnen müssen extern gemahlen werden. Die Unterscheidung in Einkreiser und Zweikreiser bezieht sich auf die Anzahl der Wasserkreisläufe. Gibt es nur einen Kreislauf, um sowohl Wasser für die Espressozubereitung als auch Wasserdampf zu beziehen, handelt es sich um eine Einkreis-Maschine. Getrennte Wasserkreisläufe für Wasser- und Dampfbezug ermöglichen bei Zweikreis-Maschinen die parallele Zubereitung von Espresso mit typischer Crema und Kaffeespezialitäten mit Milchschaum. Eine weitere wichtige technische Unterscheidung ist die Anzahl der Boiler. Normalerweise wird das Wasser bei Zweikreisern in nur einem Boiler erhitzt, der Dampfbezug erfolgt direkt aus dem Kessel, Brühwasser durchläuft den Kessel. Gibt es für beide Aufgaben getrennte Boiler mit jeweils konstanten Temperaturen für Brühwasser und Wasserdampf, handelt es sich um eine Dualboilermaschine. Nach dem Einklinken des mit Kaffeemehl befüllten Siebträgers in die Brüheinheit transportiert es eine Vibrations- oder Rotationspumpe zur Brüheinheit bzw. Brühgruppe, die Kessel und Siebträger verbindet. Möchten Sie mehr über den Prozess des Aufbrühens erfahren?

Unter Druck: Was Siebträgermaschinen von anderen Geräten unterscheidet

Um einen Espresso aufzubrühen, der seinem Namen gerecht wird, braucht es Druck. Genau nach diesem Prinzip funktionieren Espressomaschinen: Sie bauen Pumpendruck auf. Auf eine Temperatur von 90 bis 95 °C erhitztes Wasser wird druckvoll durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst, um lösliche Stoffe möglichst rasch und effektiv zu extrahieren. Fein gemahlene, qualitätvolle Bohnen und Wasser mit neutralem pH-Wert, punktgenau erhitzt, lassen zusammen mit ein wenig Geschick und Maschinentechnik im Idealfall einen intensiv schmeckenden Espresso entstehen – nach individuellem Gusto mit genau der richtigen Ausgewogenheit zwischen Süße und Säure. Eine Besonderheit der Siebträgermaschine ist die Aufheizzeit. Eben mal schnell spontan morgens oder zwischendurch einen Espresso aufzubrühen ist nicht Sinn und Zweck von Siebträgermaschinen. Es kann 20 Minuten, mitunter sogar eine halbe Stunde dauern, bis sie ihre Betriebstemperatur erreichen. Diese Wartezeit ist bei Espressomaschinen sozusagen Programm: Mit ihr wird Espressogenuss zum sprichwörtlichen „Gut Ding will Weile haben“-Erlebnis.

Wie Siebträgermaschinen aufgebaut sind: Überblick Komponenten und Bedienelemente

Die Maschinentypen, die im Handel erhältlich sind, unterscheiden sich auffallend. Einige von ihnen ähneln den eingangs erwähnten eindrucksvollen Kaffeebar-Vorzeigemaschinen nicht im geringsten. Klein oder groß, traditionell oder modern, günstig oder hochpreisig: Sie müssen für sich festlegen, welchen Anforderungen Ihre Siebträgermaschine ästhetisch und funktional gerecht werden soll. Grundsatzentscheidungen sind beispielsweise Kessel oder Thermoblock, Profi-Brühgruppe, Wärmetauscher oder Doppelboiler. Weil sich die einzelnen Marken und Modelle in puncto Leistung, Design, Qualität, Preis, Aufbau und Bedienung unterscheiden, sollten Sie unbedingt folgende Grundbegriffe rund um Siebträger- und Espressomaschinen kennen, die wir in alphabetischer Reihenfolge aufführen:

  • Brühknopf: Der Brühkopf gehört zur Brühgruppe und dient dazu, den Siebträger einzuhängen. Beide Teile werden per Bajonett-Verschluss miteinander verbunden. Wenn dann das siedend heiße Wasser durch den Brühkopf fließt, sorgt er für die großflächige Verteilung. Das Kaffeepulver wird mithilfe des Brühkopfs sozusagen geduscht und rundherum durchfeuchtet.
  • Dampfrohr/Dampfdüse: Mit dem beweglichen Dampfrohr, häufig auch als Dampflanze bezeichnet, und der Dampfdüse wird Milch aufgeschäumt. Je beweglicher das Dampfrohr ist, desto exakter lässt sich die optimale Position einstellen, und Richtung und auch Kraft des Dampfs zu steuern. Nach dem Milchaufschäumen empfiehlt sich die sofortige hygienische Reinigung von Rohr und Düse –innen durch einen kurzen Dampfstoß, außen durch feuchtes Abwischen.
  • Druckanzeige: Der höchste Druck ist nicht gleichbedeutend mit dem besten Ergebnis. Ausreichend – aber nicht unnötig hoch – sollte er laut Druckanzeige sein. Profis arbeiten meist mit 9 bar Wasserdruck und maximal 1,5 bar Dampfdruck. Verfügt die Siebträgermaschine über eine Vorbrühfunktion, presst die Pumpe das Heißwasser erst dann durch das Kaffeemehl, wenn es bereits gut durchfeuchtet ist.
  • Kessel: Je nach Bauart (Einkreiser oder Zweikreiser) hat eine Siebträgermaschine einen oder zwei Kessel. Sie heizen das Wasser für Espresso oder Cappuccino auf. Auch der Dampf für Milchschaum wird im Kessel erzeugt. Über ein separates Ventil kann Heißwasser für Tee geliefert werden. Bei Einkreisern ist kein gleichzeitiger Bezug von Milchschaum und Espresso möglich.
  • Siebkorb: Der Siebkorb nimmt den gemahlenen Kaffee in der jeweils zur Größe passenden Menge auf. Siebkörbe bzw. Siebe sind im Siebträger mit einer Feder gesichert und lassen sich zum Befüllen einfach entnehmen. Die Sieblöcher beeinflussen das geschmackliche Ergebnis. Sie sind je nach Hersteller und Modell nicht nur unterschiedlich zahlreich, sondern auch individuell geformt und angeordnet.
  • Siebträger: Als Namensgeber hat der Siebträger mit seinem Griff und zwei Auslaufstutzen eine für diese Maschinen elementare Funktion. Er trägt den mit Kaffeemehl befüllten Siebkorb und bildet mit diesem während des Brühvorgangs eine Einheit. Nach dem Brühen wird er entleert und gut ausgeklopft. Im Idealfall ist er vor der nächsten Befüllung sauber und trocken.
  • Tamper: Der Tamper gehört nicht direkt zur Maschine, ist aber als Hilfsmittel zum Komprimieren des Kaffeemehls im Siebkorb unverzichtbar. Können und Erfahrung gehören zum Tampern des gemahlenen Kaffeepulvers. Durch das gleichmäßige, nicht zu feste Andrücken soll es sich optimal – ohne Einschluss von Luft – verdichten, um dem Wasserdruck Substanz entgegenzusetzen.
  • Tassenauslauf: Je nach Modell gibt es ein oder zwei, bei Gastronomiemaschinen auch mehrere – meist höhenverstellbare – Tassenausläufe, unter denen die Tassen beim Espressobezug platziert werden.

Einführung in das Aufbrühen von Espresso mit der Siebträgermaschine

Original-Espresso gelingt nur mit einer Maschine, die Brühdruck erzeugt. Geräte wie Espresso-Kanne oder Aeropress sind keine gleichwertige Alternative: Mit ihnen lassen sich zwar konzentrierte Kaffees brühen, aber eben kein echter Espresso. Die Espressozubereitung mit einem Halbautomaten ist sicherlich aufwendiger und zeitintensiver als andere Methoden, aber im Grunde nicht wirklich kompliziert. Und es ist auch kein Kunststück, für das Sie eine Barista-Ausbildung brauchen. Sie benötigen natürlich die Grundausstattung, also die Siebträgermaschine selbst, und eine Kaffee-bzw. Espressomühle. Speziell am Anfang erleichtert Ihnen Equipment wie Messglas oder Waage das Prüfen der richtigen Füllmenge. Zur Ausstattung im weiteren Sinne gehören Tamper und Tampermatte oder Tamperstation und diverse Utensilien zur Reinigung. Ein sauberes, trockenes Tuch sollte in Griffnähe bereitliegen. Und nicht zu vergessen – das Wichtigste: die gerösteten Bohnen. Hierbei ist zu beachten: Der Ausdruck „frisch geröstet“ ist etwas irreführend, denn idealerweise sollten Kaffeebohnen nach der Röstung noch in Ruhe „ausgasen“. Der Frische tut das keinen Abbruch, wenngleich in Fachkreisen die optimale Dauer der Ruhezeit kontrovers diskutiert wird. Während einige Espresso-Fans die Espressobohnen schon wenige Stunden nach der Röstung mahlen, warten andere bis zu zwei Wochen mit der Mahlung.

Von der Vorbereitung bis zum gelungenen Espresso-Shot

  1. Bevor Sie die Siebträgermaschine einschalten, stellen Sie sicher, dass sich im Wassertank eine ausreichende Wassermenge in perfekter Qualität befindet. Am besten natürlich frisch (gefiltert) einfüllen und beim Aufheizen der Maschine daran denken, auch Tassen vorzuwärmen.
  2. Die Sauberkeit des Siebkorbs ist elementar wichtig, nicht nur aus Hygiene-, sondern auch aus Geschmacksgründen. Was damit gemeint ist, wissen Sie spätestens dann, wenn Sie einmal alte Kaffeereste mit aufgebrüht haben, die im Siebkorb vergessen wurden.
  3. Spülen Sie den Brühkopf mit Heißwasser durch, bevor Sie das in Relation zur Siebgröße dosierte Kaffeemehl im genau richtigen Mahlgrad in den Siebträger geben. Danach geht es an die Befüllung des Siebträgers.
  4. Das Kaffeepulver richtig zu verteilen, gelingt mit wachsender Routine immer besser – entweder mit Fingerspritzengefühl oder mit einem Holzspatel zum Verstreichen.
  5. Die Verdichtung des Pulvers erfolgt im nächsten Schritt, wenn Sie den Tamper einsetzen und die Masse mit leichtem Druck zusammenpressen.
  6. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Siebträger in den Brühkopf einzusetzen und die Pumpe zu aktivieren. Dies kann je nach Gerätetyp über eine Taste für freien Bezug oder eine vordefinierte Dosierung erfolgen.
  7. Das Ende des Wartens rückt in greifbare Nähe, wenn Sie die vorgewärmte(n) Tasse(n) unter den Auslauf stellen.
  8. Endlich: Der kleine Schwarze fließt in die Tasse/n), erst dunkel, dann goldbraun und cremig. Die helle Crema ist erst am Schluss der Extraktionszeit von rund 30 Sekunden perfekt ausgebildet.

Glänzende Auftritte und ein langes Leben: Siebträgermaschinen reinigen und pflegen

Für hygienisch einwandfreien Genuss und eine maximale Lebensdauer möchte eine Siebträgermaschine nicht nur nach Gebrauch pfleglich behandelt und gründlich gereinigt werden. Neben Brühkopf, Brühkopfsieb, Siebträger, Siebeinsätzen und Wasserfühler, die regelmäßig gesäubert werden müssen, stehen Entkalkungen auf dem Programm. Wer seine Espressomaschine liebt, schaut auch hinter die Kulissen und begutachtet das Innenleben im regelmäßigen Turnus. Trauen Sie sich kleinere Wartungen und Austausch von Verschleißteilen selbst zu? Falls nicht, überlassen Sie das den Profis. Als Kaffee-Experten bieten wir in unserer Werkstatt selbstverständlich auch Wartung und Reparatur von Siebträgermaschinen an.

Siebträgermaschine Test: Welche Kategorien und Marken werden getestet?

Wenn Sie sich für Testergebnisse interessieren, werden Sie merken, dass beim Test von Siebträgermaschinen eigene Maßstäbe gelten – auch hinsichtlich der Preise. Während bei Kaffeevollautomaten und anderen Kaffeemaschinen die leichte Handhabung das Testergebnis positiv beeinflusst, ist dieses Kriterium bei Siebträgern nicht ausschlaggebend. Kein Wunder, denn wer es sich einfach machen möchte, kauft nicht ausgerechnet eine Siebträgermaschine. Vergleichen und bewerten lässt sich, ob ein ausreichender Brühdruck erreicht wird, wie viele Liter der Wassertank fasst, ob es Besonderheiten beim Design gibt und natürlich, ob alle technischen Voraussetzungen für einen exzellenten Espresso gegeben sind. Sie werden bei Tests relativ häufig Herstellern wie Quick Mill, Rocket Espresso, ECM und Bezzera begegnen – den Marken als, die auch zu unseren Favoriten bei Kaffee24 zählen.

Die solide Siebträgermaschine für Einsteiger

Preisgünstige Einkreiser-Maschinen in ansprechendem Design sind bei Herstellern wie Gaggia und DeLonghi bereits unter 250 Euro zu haben. Sie eignen sich für Einsteiger und für alle „Schwarztrinker“, die selten Milchschaum zubereiten.

Die gute Siebträgermaschine für Fortgeschrittene

Die mittlere Preisklasse beginnt bei Gastroback, Gaggia und Co bei rund 300 Euro und endet in der Region um 750 Euro. Die Mittelklasse unterscheidet sich durch mehr Details in den Einstellungen, bessere Verarbeitung mit hochwertigen Materialien und ausgereiftere Technik.

Die edle Siebträgermaschine für Espresso-Profis

Ob der Luxus bereits bei 800 Euro beginnt oder Sie mehr als 3000 Euro für einen Highend-Siebträger ausgeben müssen, ist Ansichtssache. Ab ca. 1000 Euro bekommen Sie Zweikreiser der Oberklasse von ECM. Dualboiler-Maschinen der Luxusklasse sind noch aufwendiger verarbeitet, noch edler im Design und noch vielseitiger.

Eine Siebträgermaschine bei Kaffee24 aussuchen und bestellen

Wir sind uns sicher, dass unsere Informationen Ihnen eine Orientierungshilfe beim Kauf einer Siebträgermaschine liefern. Bevor Sie sich endgültig entscheiden, vergleichen Sie noch einmal Hersteller, Features und Kosten. In unserem Onlineshop funktioniert das mit der Filterung nach Relevanz, Preis oder Marken ganz einfach. Zu jeder Siebträgermaschine finden Sie Beschreibungen des Herstellers sowie technische Daten und Angaben zu r Garantie. Sie sehen sofort, welche Preisersparnis im Vergleich zum Listenpreis wir Ihnen anbieten können. Echte Schnäppchen sind unsere kräftig preisreduzierten Ausstellungsstücke, für die meist sogar uneingeschränkt die Garantiebestimmungen des Herstellers gelten. So können Sie leicht einige Hundert Euro sparen und trotzdem in die nächsthöhere Maschinen-Liga für noch individuelleren Geschmack aufsteigen. Aber auch bei fabrikneuen Siebträgermaschinen können Sie sparen. Und falls Sie eine von uns angebotene Espressomaschine einmal woanders günstiger sehen, teilen Sie uns das mit. Wir werden uns bemühen, Ihnen ein vergleichbar gutes Angebot zu machen. Wenn Sie als Wiederverkäufer oder Großverbraucher Interesse an mehreren Geräten haben, kommen wir Ihnen preislich ebenfalls gern entgegen: Ein Anruf oder eine Kontaktaufnahme per E-Mail-Formular genügt, um darüber ins Verhandlungsgespräch zu kommen.

Guter Espresso mit appetitlicher Crema ist für Sie schon Realität geworden? Sie haben bereits Ihren Wunsch-Siebträger gefunden und die Espressomaschine bei uns zum günstigen Preis bestellt? Wir gratulieren zum neuen Schmuckstück und wünschen Ihnen viele Jahre Freude an Genuss und gutem Geschmack. Bleiben Sie uns gewogen, auch nach der Bestellung! Schließlich bieten wir Ihnen alles rund um Ihre große Leidenschaft – den Espresso. Bei uns finden Sie ein außergewöhnlich qualitätvolles Angebot von Kaffeebohnen und feinen Leckereien für die Kaffeetafel. Und wenn Sie für Ihre Espressomaschine einmal Zubehör und Ersatzteile benötigen, haben Sie in unseren Mitarbeitern Ansprechpartner, die alle benötigten Teile für Sie „aufspüren“. Im Übrigen ist ein Siebträgermaschine kein Gerät mit „Wegwerf-Philosophie“,  sondern möchte gehegt, gepflegt und regelmäßig gewartet werden. Darum gehören Wartung und Reparatur der Espressomaschine selbstverständlich ebenfalls zu unserem Service. Diese kleinen Investitionen in die „Gesundheit“ dankt Ihnen eine hochwertige Siebträgermaschine mit einem langen Leben!

Finden Sie es auch immer wieder faszinierend, in der Kaffeebar eine große Siebträgermaschine im Einsatz zu sehen? Wie der Barista diesem funkelnden Gerät aus Edelstahl in präziser Handarbeit... mehr erfahren »
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Siebträgermaschine: Die Maschine für anspruchsvolle Genussmenschen

Finden Sie es auch immer wieder faszinierend, in der Kaffeebar eine große Siebträgermaschine im Einsatz zu sehen? Wie der Barista diesem funkelnden Gerät aus Edelstahl in präziser Handarbeit dampfenden Kaffee und Espresso mit fantastischer Crema oder Cappuccino in sorgsam vorgewärmte Tassen entlockt, kann ein echtes Schlüsselerlebnis sein: Der Wunsch nach einer Siebträgermaschine für daheim – oder für das eigene Café – ist geweckt. Dabei ist der Siebträger nur eine von mehreren Möglichkeiten, Espresso oder espressoartigen Kaffee aufzubrühen. Die Meinungen darüber, wie und womit er am besten zubereitet wird, gehen durchaus auseinander. Deswegen sollten Sie sich vor der Entscheidung so umfassend wie möglich über das Thema informieren. Und sich auch fragen: Schmeckt man tatsächlich den Unterschied zwischen einem Espresso aus dem DeLonghi, Krups oder einem anderen Vollautomaten und dem Espresso, der gediegen per Espressomaschine mit Siebträger und externer Kaffeemühle zubereitet wurde?

Die Siebträgermaschine – ein Must-have für Espresso-Fans?

Hoffnungen auf eine allgemeingültige Antwort zur „Geschmacksfrage“ müssen wir enttäuschen, weil die Erwartungen an das Aroma und auch die Sensibilität der Geschmacksnerven zu unterschiedlich sind. Jeder Test, in dem diese geschmacklichen Merkmale von Kaffee Crema und Espresso beurteilt werden, ist immer auch subjektiv geprägt.

  • Die einen sind glücklich mit ihrem schnellen Espresso auf Knopfdruck. Er trifft ihren Geschmack und außerdem haben sie weder Zeit noch Lust, sich mit der Funktionsweise einer halbautomatischen Siebträgermaschine zu befassen. Noch weniger als Halbautomaten kommen für diese Espressotrinker Handhebel-Maschinen infrage, die rein manuell bedient werden.
  • Die anderen haben Sie ein leidenschaftliches, vielleicht sogar perfektionistisches Faible für Espresso und andere italienische Kaffee-Spezialitäten entwickelt. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, sehen Sie in der Espressomaschine kein ausschließlich funktionales Haushalts- oder Gastronomiegerät. Ihnen geht es vielmehr um unabhängigen Espresso-Genuss, die Freude an der Maschine und an deren Bedienung.

Was sich wohl mit Sicherheit festhalten lässt: Für einen Espresso-Gourmet, also jemanden, dem es auf Nuancen ankommt, der sich rund um Kaffee, Bohnen, Crema und den Brühvorgang auskennt, gibt es kaum eine Alternative zur Siebträgermaschine. Aber warum eigentlich nicht? Was ist denn das Besondere, Einzigartige an der Siebträgermaschine, dass nur sie es schafft, das Beste aus den besten Kaffeebohnen herauszuholen?

Die vier „M“-Erfolgsfaktoren

Miscela, Maginacaffè, Macchina, Mano – die vier italienischen Wörter mit dem Anfangsbuchstaben M lassen sich frei übersetzt auch als deutschsprachige M-Begriffe definieren: Mischung, Mühle, Maschine, Mensch. Kein Faktor allein ist für einen gelungenen Espresso ausreichend, sondern alles muss perfekt ineinandergreifen. Damit ist auch schon erklärt, warum es nicht damit getan ist, sich eine supertolle Siebträgermaschine zu kaufen. Und auch, wenn eine ebenso hochwertige Kaffeemühle dazu kommt, reicht es noch nicht. Erst in Kombination mit einer ausgewogenen Kaffeemischung und manueller Geschicklichkeit wird daraus aromatische Magie.

In aller Kürze zusammengefasst lässt es sich so erklären: Bei einer Siebträgermaschine sind die passende Mühle, die Kaffeeauswahl, die Qualität des Wassers, der Mahlgrad, der Druck und die Extraktionszeit wichtige Gesichtspunkte, von deren Abstimmung die Güte eines Espressos abhängt. Wir versuchen nachfolgend, diese wichtigen Aspekte zu erläutern. Nehmen Sie sich etwas Zeit zum Lesen, denn mit diesem Grundwissen ausgestattet, müssen Sie nicht jedem Test blind vertrauen. Das ist vorteilhaft für Sie, weil Sie Ihre eigenen Kriterien festlegen können. Auch als Einsteiger haben Sie dann die Chance, Testergebnisse zu interpretieren und die individuell geeignete Siebträgermaschine für sich herauszufiltern.

Einkreiser, Zweikreiser, Dualboiler: Die Technik der Siebträgermaschinen verstehen

Für alle, die statt langer Exkurse eine knappe Zusammenfassung bevorzugen, definieren wir hier zunächst die wesentlichen technischen Merkmale einer Siebträgermaschine. Wichtigste Bauteile der halbautomatischen Espressomaschine sind das Wasserkreislaufsystem (mit einem oder zwei Boilern), elektrische Pumpe, Brüheinheit (mit Siebträger) und Dampfhahn. Eine Kaffeemühle hingegen ist nicht integriert, Kaffeebohnen müssen extern gemahlen werden. Die Unterscheidung in Einkreiser und Zweikreiser bezieht sich auf die Anzahl der Wasserkreisläufe. Gibt es nur einen Kreislauf, um sowohl Wasser für die Espressozubereitung als auch Wasserdampf zu beziehen, handelt es sich um eine Einkreis-Maschine. Getrennte Wasserkreisläufe für Wasser- und Dampfbezug ermöglichen bei Zweikreis-Maschinen die parallele Zubereitung von Espresso mit typischer Crema und Kaffeespezialitäten mit Milchschaum. Eine weitere wichtige technische Unterscheidung ist die Anzahl der Boiler. Normalerweise wird das Wasser bei Zweikreisern in nur einem Boiler erhitzt, der Dampfbezug erfolgt direkt aus dem Kessel, Brühwasser durchläuft den Kessel. Gibt es für beide Aufgaben getrennte Boiler mit jeweils konstanten Temperaturen für Brühwasser und Wasserdampf, handelt es sich um eine Dualboilermaschine. Nach dem Einklinken des mit Kaffeemehl befüllten Siebträgers in die Brüheinheit transportiert es eine Vibrations- oder Rotationspumpe zur Brüheinheit bzw. Brühgruppe, die Kessel und Siebträger verbindet. Möchten Sie mehr über den Prozess des Aufbrühens erfahren?

Unter Druck: Was Siebträgermaschinen von anderen Geräten unterscheidet

Um einen Espresso aufzubrühen, der seinem Namen gerecht wird, braucht es Druck. Genau nach diesem Prinzip funktionieren Espressomaschinen: Sie bauen Pumpendruck auf. Auf eine Temperatur von 90 bis 95 °C erhitztes Wasser wird druckvoll durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst, um lösliche Stoffe möglichst rasch und effektiv zu extrahieren. Fein gemahlene, qualitätvolle Bohnen und Wasser mit neutralem pH-Wert, punktgenau erhitzt, lassen zusammen mit ein wenig Geschick und Maschinentechnik im Idealfall einen intensiv schmeckenden Espresso entstehen – nach individuellem Gusto mit genau der richtigen Ausgewogenheit zwischen Süße und Säure. Eine Besonderheit der Siebträgermaschine ist die Aufheizzeit. Eben mal schnell spontan morgens oder zwischendurch einen Espresso aufzubrühen ist nicht Sinn und Zweck von Siebträgermaschinen. Es kann 20 Minuten, mitunter sogar eine halbe Stunde dauern, bis sie ihre Betriebstemperatur erreichen. Diese Wartezeit ist bei Espressomaschinen sozusagen Programm: Mit ihr wird Espressogenuss zum sprichwörtlichen „Gut Ding will Weile haben“-Erlebnis.

Wie Siebträgermaschinen aufgebaut sind: Überblick Komponenten und Bedienelemente

Die Maschinentypen, die im Handel erhältlich sind, unterscheiden sich auffallend. Einige von ihnen ähneln den eingangs erwähnten eindrucksvollen Kaffeebar-Vorzeigemaschinen nicht im geringsten. Klein oder groß, traditionell oder modern, günstig oder hochpreisig: Sie müssen für sich festlegen, welchen Anforderungen Ihre Siebträgermaschine ästhetisch und funktional gerecht werden soll. Grundsatzentscheidungen sind beispielsweise Kessel oder Thermoblock, Profi-Brühgruppe, Wärmetauscher oder Doppelboiler. Weil sich die einzelnen Marken und Modelle in puncto Leistung, Design, Qualität, Preis, Aufbau und Bedienung unterscheiden, sollten Sie unbedingt folgende Grundbegriffe rund um Siebträger- und Espressomaschinen kennen, die wir in alphabetischer Reihenfolge aufführen:

  • Brühknopf: Der Brühkopf gehört zur Brühgruppe und dient dazu, den Siebträger einzuhängen. Beide Teile werden per Bajonett-Verschluss miteinander verbunden. Wenn dann das siedend heiße Wasser durch den Brühkopf fließt, sorgt er für die großflächige Verteilung. Das Kaffeepulver wird mithilfe des Brühkopfs sozusagen geduscht und rundherum durchfeuchtet.
  • Dampfrohr/Dampfdüse: Mit dem beweglichen Dampfrohr, häufig auch als Dampflanze bezeichnet, und der Dampfdüse wird Milch aufgeschäumt. Je beweglicher das Dampfrohr ist, desto exakter lässt sich die optimale Position einstellen, und Richtung und auch Kraft des Dampfs zu steuern. Nach dem Milchaufschäumen empfiehlt sich die sofortige hygienische Reinigung von Rohr und Düse –innen durch einen kurzen Dampfstoß, außen durch feuchtes Abwischen.
  • Druckanzeige: Der höchste Druck ist nicht gleichbedeutend mit dem besten Ergebnis. Ausreichend – aber nicht unnötig hoch – sollte er laut Druckanzeige sein. Profis arbeiten meist mit 9 bar Wasserdruck und maximal 1,5 bar Dampfdruck. Verfügt die Siebträgermaschine über eine Vorbrühfunktion, presst die Pumpe das Heißwasser erst dann durch das Kaffeemehl, wenn es bereits gut durchfeuchtet ist.
  • Kessel: Je nach Bauart (Einkreiser oder Zweikreiser) hat eine Siebträgermaschine einen oder zwei Kessel. Sie heizen das Wasser für Espresso oder Cappuccino auf. Auch der Dampf für Milchschaum wird im Kessel erzeugt. Über ein separates Ventil kann Heißwasser für Tee geliefert werden. Bei Einkreisern ist kein gleichzeitiger Bezug von Milchschaum und Espresso möglich.
  • Siebkorb: Der Siebkorb nimmt den gemahlenen Kaffee in der jeweils zur Größe passenden Menge auf. Siebkörbe bzw. Siebe sind im Siebträger mit einer Feder gesichert und lassen sich zum Befüllen einfach entnehmen. Die Sieblöcher beeinflussen das geschmackliche Ergebnis. Sie sind je nach Hersteller und Modell nicht nur unterschiedlich zahlreich, sondern auch individuell geformt und angeordnet.
  • Siebträger: Als Namensgeber hat der Siebträger mit seinem Griff und zwei Auslaufstutzen eine für diese Maschinen elementare Funktion. Er trägt den mit Kaffeemehl befüllten Siebkorb und bildet mit diesem während des Brühvorgangs eine Einheit. Nach dem Brühen wird er entleert und gut ausgeklopft. Im Idealfall ist er vor der nächsten Befüllung sauber und trocken.
  • Tamper: Der Tamper gehört nicht direkt zur Maschine, ist aber als Hilfsmittel zum Komprimieren des Kaffeemehls im Siebkorb unverzichtbar. Können und Erfahrung gehören zum Tampern des gemahlenen Kaffeepulvers. Durch das gleichmäßige, nicht zu feste Andrücken soll es sich optimal – ohne Einschluss von Luft – verdichten, um dem Wasserdruck Substanz entgegenzusetzen.
  • Tassenauslauf: Je nach Modell gibt es ein oder zwei, bei Gastronomiemaschinen auch mehrere – meist höhenverstellbare – Tassenausläufe, unter denen die Tassen beim Espressobezug platziert werden.

Einführung in das Aufbrühen von Espresso mit der Siebträgermaschine

Original-Espresso gelingt nur mit einer Maschine, die Brühdruck erzeugt. Geräte wie Espresso-Kanne oder Aeropress sind keine gleichwertige Alternative: Mit ihnen lassen sich zwar konzentrierte Kaffees brühen, aber eben kein echter Espresso. Die Espressozubereitung mit einem Halbautomaten ist sicherlich aufwendiger und zeitintensiver als andere Methoden, aber im Grunde nicht wirklich kompliziert. Und es ist auch kein Kunststück, für das Sie eine Barista-Ausbildung brauchen. Sie benötigen natürlich die Grundausstattung, also die Siebträgermaschine selbst, und eine Kaffee-bzw. Espressomühle. Speziell am Anfang erleichtert Ihnen Equipment wie Messglas oder Waage das Prüfen der richtigen Füllmenge. Zur Ausstattung im weiteren Sinne gehören Tamper und Tampermatte oder Tamperstation und diverse Utensilien zur Reinigung. Ein sauberes, trockenes Tuch sollte in Griffnähe bereitliegen. Und nicht zu vergessen – das Wichtigste: die gerösteten Bohnen. Hierbei ist zu beachten: Der Ausdruck „frisch geröstet“ ist etwas irreführend, denn idealerweise sollten Kaffeebohnen nach der Röstung noch in Ruhe „ausgasen“. Der Frische tut das keinen Abbruch, wenngleich in Fachkreisen die optimale Dauer der Ruhezeit kontrovers diskutiert wird. Während einige Espresso-Fans die Espressobohnen schon wenige Stunden nach der Röstung mahlen, warten andere bis zu zwei Wochen mit der Mahlung.

Von der Vorbereitung bis zum gelungenen Espresso-Shot

  1. Bevor Sie die Siebträgermaschine einschalten, stellen Sie sicher, dass sich im Wassertank eine ausreichende Wassermenge in perfekter Qualität befindet. Am besten natürlich frisch (gefiltert) einfüllen und beim Aufheizen der Maschine daran denken, auch Tassen vorzuwärmen.
  2. Die Sauberkeit des Siebkorbs ist elementar wichtig, nicht nur aus Hygiene-, sondern auch aus Geschmacksgründen. Was damit gemeint ist, wissen Sie spätestens dann, wenn Sie einmal alte Kaffeereste mit aufgebrüht haben, die im Siebkorb vergessen wurden.
  3. Spülen Sie den Brühkopf mit Heißwasser durch, bevor Sie das in Relation zur Siebgröße dosierte Kaffeemehl im genau richtigen Mahlgrad in den Siebträger geben. Danach geht es an die Befüllung des Siebträgers.
  4. Das Kaffeepulver richtig zu verteilen, gelingt mit wachsender Routine immer besser – entweder mit Fingerspritzengefühl oder mit einem Holzspatel zum Verstreichen.
  5. Die Verdichtung des Pulvers erfolgt im nächsten Schritt, wenn Sie den Tamper einsetzen und die Masse mit leichtem Druck zusammenpressen.
  6. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Siebträger in den Brühkopf einzusetzen und die Pumpe zu aktivieren. Dies kann je nach Gerätetyp über eine Taste für freien Bezug oder eine vordefinierte Dosierung erfolgen.
  7. Das Ende des Wartens rückt in greifbare Nähe, wenn Sie die vorgewärmte(n) Tasse(n) unter den Auslauf stellen.
  8. Endlich: Der kleine Schwarze fließt in die Tasse/n), erst dunkel, dann goldbraun und cremig. Die helle Crema ist erst am Schluss der Extraktionszeit von rund 30 Sekunden perfekt ausgebildet.

Glänzende Auftritte und ein langes Leben: Siebträgermaschinen reinigen und pflegen

Für hygienisch einwandfreien Genuss und eine maximale Lebensdauer möchte eine Siebträgermaschine nicht nur nach Gebrauch pfleglich behandelt und gründlich gereinigt werden. Neben Brühkopf, Brühkopfsieb, Siebträger, Siebeinsätzen und Wasserfühler, die regelmäßig gesäubert werden müssen, stehen Entkalkungen auf dem Programm. Wer seine Espressomaschine liebt, schaut auch hinter die Kulissen und begutachtet das Innenleben im regelmäßigen Turnus. Trauen Sie sich kleinere Wartungen und Austausch von Verschleißteilen selbst zu? Falls nicht, überlassen Sie das den Profis. Als Kaffee-Experten bieten wir in unserer Werkstatt selbstverständlich auch Wartung und Reparatur von Siebträgermaschinen an.

Siebträgermaschine Test: Welche Kategorien und Marken werden getestet?

Wenn Sie sich für Testergebnisse interessieren, werden Sie merken, dass beim Test von Siebträgermaschinen eigene Maßstäbe gelten – auch hinsichtlich der Preise. Während bei Kaffeevollautomaten und anderen Kaffeemaschinen die leichte Handhabung das Testergebnis positiv beeinflusst, ist dieses Kriterium bei Siebträgern nicht ausschlaggebend. Kein Wunder, denn wer es sich einfach machen möchte, kauft nicht ausgerechnet eine Siebträgermaschine. Vergleichen und bewerten lässt sich, ob ein ausreichender Brühdruck erreicht wird, wie viele Liter der Wassertank fasst, ob es Besonderheiten beim Design gibt und natürlich, ob alle technischen Voraussetzungen für einen exzellenten Espresso gegeben sind. Sie werden bei Tests relativ häufig Herstellern wie Quick Mill, Rocket Espresso, ECM und Bezzera begegnen – den Marken als, die auch zu unseren Favoriten bei Kaffee24 zählen.

Die solide Siebträgermaschine für Einsteiger

Preisgünstige Einkreiser-Maschinen in ansprechendem Design sind bei Herstellern wie Gaggia und DeLonghi bereits unter 250 Euro zu haben. Sie eignen sich für Einsteiger und für alle „Schwarztrinker“, die selten Milchschaum zubereiten.

Die gute Siebträgermaschine für Fortgeschrittene

Die mittlere Preisklasse beginnt bei Gastroback, Gaggia und Co bei rund 300 Euro und endet in der Region um 750 Euro. Die Mittelklasse unterscheidet sich durch mehr Details in den Einstellungen, bessere Verarbeitung mit hochwertigen Materialien und ausgereiftere Technik.

Die edle Siebträgermaschine für Espresso-Profis

Ob der Luxus bereits bei 800 Euro beginnt oder Sie mehr als 3000 Euro für einen Highend-Siebträger ausgeben müssen, ist Ansichtssache. Ab ca. 1000 Euro bekommen Sie Zweikreiser der Oberklasse von ECM. Dualboiler-Maschinen der Luxusklasse sind noch aufwendiger verarbeitet, noch edler im Design und noch vielseitiger.

Eine Siebträgermaschine bei Kaffee24 aussuchen und bestellen

Wir sind uns sicher, dass unsere Informationen Ihnen eine Orientierungshilfe beim Kauf einer Siebträgermaschine liefern. Bevor Sie sich endgültig entscheiden, vergleichen Sie noch einmal Hersteller, Features und Kosten. In unserem Onlineshop funktioniert das mit der Filterung nach Relevanz, Preis oder Marken ganz einfach. Zu jeder Siebträgermaschine finden Sie Beschreibungen des Herstellers sowie technische Daten und Angaben zu r Garantie. Sie sehen sofort, welche Preisersparnis im Vergleich zum Listenpreis wir Ihnen anbieten können. Echte Schnäppchen sind unsere kräftig preisreduzierten Ausstellungsstücke, für die meist sogar uneingeschränkt die Garantiebestimmungen des Herstellers gelten. So können Sie leicht einige Hundert Euro sparen und trotzdem in die nächsthöhere Maschinen-Liga für noch individuelleren Geschmack aufsteigen. Aber auch bei fabrikneuen Siebträgermaschinen können Sie sparen. Und falls Sie eine von uns angebotene Espressomaschine einmal woanders günstiger sehen, teilen Sie uns das mit. Wir werden uns bemühen, Ihnen ein vergleichbar gutes Angebot zu machen. Wenn Sie als Wiederverkäufer oder Großverbraucher Interesse an mehreren Geräten haben, kommen wir Ihnen preislich ebenfalls gern entgegen: Ein Anruf oder eine Kontaktaufnahme per E-Mail-Formular genügt, um darüber ins Verhandlungsgespräch zu kommen.

Guter Espresso mit appetitlicher Crema ist für Sie schon Realität geworden? Sie haben bereits Ihren Wunsch-Siebträger gefunden und die Espressomaschine bei uns zum günstigen Preis bestellt? Wir gratulieren zum neuen Schmuckstück und wünschen Ihnen viele Jahre Freude an Genuss und gutem Geschmack. Bleiben Sie uns gewogen, auch nach der Bestellung! Schließlich bieten wir Ihnen alles rund um Ihre große Leidenschaft – den Espresso. Bei uns finden Sie ein außergewöhnlich qualitätvolles Angebot von Kaffeebohnen und feinen Leckereien für die Kaffeetafel. Und wenn Sie für Ihre Espressomaschine einmal Zubehör und Ersatzteile benötigen, haben Sie in unseren Mitarbeitern Ansprechpartner, die alle benötigten Teile für Sie „aufspüren“. Im Übrigen ist ein Siebträgermaschine kein Gerät mit „Wegwerf-Philosophie“,  sondern möchte gehegt, gepflegt und regelmäßig gewartet werden. Darum gehören Wartung und Reparatur der Espressomaschine selbstverständlich ebenfalls zu unserem Service. Diese kleinen Investitionen in die „Gesundheit“ dankt Ihnen eine hochwertige Siebträgermaschine mit einem langen Leben!

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