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Wie gesund ist Kaffee?

Kaffee, das Getränk der Muselmanen, der „Türkentrank“, hat seit jeher einen äußerst schlechten Ruf. Doch wie ungesund ist der Kaffee-Konsum wirklich?

An dieser Stelle soll ein kleiner Überblick darüber gegeben werden, welche Gerüchte im Bezug auf den schwarzen Muntermacher wahr sind und welche reine Phantasie- Produkte. Auch soll dem Gerücht auf den Grund gegangen werden, ob Kaffee denn nun wirklich wach hält.
Guter Kaffee muss drei wesentliche Eigenschaften aufweisen: Er soll süß, schwarz und heiß genossen werden. Der Klassiker Arabica enthält mehr als 100 verschiedene Substanzen. Die Wirkung auf den Körper ist sehr komplex und die physiologischen Vorgänge, welche durch den Genuss des schwarzen Trankes ausgelöst werden, sind noch bei weitem nicht vollständig entschlüsselt. Jeder Kaffee-Trinker hat schon einmal nach eine besonders starken Tasse, diese belebende Wirkung des Kaffees intensiv gespürt. Daher gilt als gesichert: Kaffee macht wach! Darüber hinaus wirkt Kaffee harntreibend. Kaffee -Trinker verlieren nach dem Genuss mehr Wasser aus dem Körper, als sie zu sich genommen haben. Deshalb auch die Regel, zu jeder Tasse ein Glas Wasser zu trinken.
Die belebende Wirkung des Kaffees ist im Wesentlichen auf einen Wirkstoff zurück zu führen: das Koffein. Koffein bewirkt im Körper, dass die Wachsamkeit und der Gedankenfluss in Gang kommen. Die Herzkranzgefäße werden erweitert, das Herz mit einer Menge Blut versorgt, es schlägt schneller. Die Lungenmuskulatur wird geweitet und entspannt durch das Koffein, Asthmatiker sollten daher auf jeden Fall Kaffee trinken. Neuste Studien belegen sogar die Verminderung von Gallensteinen durch den Genuss von Kaffee um 25 Prozent!

Um gleichmäßig fit zu bleiben über den gesamten Tag verteilt, empfehlen Wissenschaftler der Universität von Chicago, das Getränk in kleinen Dosen zu sich zu nehmen. Die kleinen, regelmäßig zugeführten Mengen an Koffein werden vom Schlafzentrum im Gehirn wesentlich besser aufgenommen und verarbeitet. Zumindest trifft dies auf gesunde Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren zu. Nach den Untersuchungen des Schlafforschers James Wyatt vom Rush University Medical Center in Chicago, der auch an der Harvard Medical School tätig ist, ist in vorangegangenen Studien zum Thema Schlafen dieser wesentliche Faktor vernachlässigt worden.

Koffein hemmt die Wirkung und Bildung von Adenosin im Körper, dabei handelt es sich um einen Wirkstoff des Schlafkreislaufes im Körper.
Allerdings hat Kaffee auch durchaus schädigende Wirkungen: So stellten Forscher einer griechischen Universität fest, dass schon eine Tasse Kaffee täglich bestimmte Entzündungswerte im Körper erhöht, was wiederum zu Herzproblemen führen kann.

Jeder kennst den Zustand, wenn er einmal zu viel Kaffee an einem Tag getrunken hat. Der Magen reagiert gereizt. Hierfür ist allerdings nicht das Koffein, sondern verschiedene Reizstoffe, welche beim Röstprozess entstehen verantwortlich. Empfindlichen Mägen sei deshalb der Espresso -Genuss empfohlen: Espresso wird aus säurearmen Bohnen hergestellt, was auf den speziellen Röstvorgang zurück zu führen ist. Interessanterweise enthält Espresso viel weniger Koffein als üblicher Bohnenkaffe, wirkt verdauungsfördernd und ist besonders nach einem reichhaltigen Essen sehr gesund und empfehlenswert.

Mediziner warnen allerdings vor allzu übermäßigem Genuss von Kaffee. Dänische Forscher fanden heraus, dass der Kaffee-Konsum das Risiko für Totgeburten erhöht erhöht. Schuld sind wahrscheinlich die Stresshormone, welche durch den Konsum von Kaffee entstehen. Diese führen zu einer Verengung von Gefäßen in der Gebärmutter.

Zusammenfassend kann man also durchaus von einer grundsätzlich positiven Wirkung des Kaffees sprechen – solange dieser eben in Maßen getrunken wird. Darin unterschiedet er sich nicht von Alkohol oder anderen Genussmitteln. Für Asthmatiker wiederum kann Kaffee sogar sehr gesundheitsfördernd sein.

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