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Entwässernde Wirkung von Kaffee widerlegt

Auch heute noch sind viele Menschen der Meinung, dass Kaffee eine entwässernde Wirkung auf den Körper hat. Auch zahlreiche Forscher haben sich über Jahrzehnte hinweg darüber gestritten, ob der Genuss von Kaffee mit einem gleichzeitigen Wasserentzug des Körpers einhergeht und der Kaffeekonsum somit schädlich ist oder nicht. Jetzt zeigen immer mehr aktuelle Studien, dass Kaffee entgegen zahlreicher Meinungen keineswegs entwässernd auf den menschlichen Körper wirkt. Vielmehr kann Kaffee ruhigen Gewissens in die tägliche Flüssigkeitsbilanz miteinbezogen werden. Auch mehrere Tassen Kaffee am Tag haben nach Meinung aktuellster Erkenntnisse keinen entscheidenden Einfluss auf den menschlichen Flüssigkeitshaushalt. Vielmehr sieht man im täglichen Kaffeekonsum zahlreiche positive Wirkungen. So wirkt Kaffee nachgewiesen gegen Diabetes, Parkinson, Gicht oder Leberleiden.

Kaffee kann in die tägliche Flüssigkeitsbilanz miteinbezogen werden

Wie der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) herausgefunden hat, können auch koffeinhaltige Getränke in die tägliche Flüssigkeitsbilanz miteinbezogen werden. Somit sind die Zeiten vorbei, in denen es hieß, dass Kaffee aufgrund seiner entwässernden Wirkung nicht zum täglichen Flüssigkeitsbedarf hinzugerechnet werden dürfe. Wer Kaffee trinkt, der scheidet bis zu 84 Prozent der aufgenommenen Flüssigkeit innerhalb eines Tages über den Urin wieder aus. Ähnlich verhält es sich bei Wasser. Auch beim Konsum von reinem Wasser werden 81 Prozent Flüssigkeit innerhalb eines Tages wieder ausgeschieden. Schnell wird deutlich: Der Unterschied in Sachen Auswirkung auf den Flüssigkeitshaushalt ist beim Vergleich Kaffee und Wasser überaus gering. Dennoch raten Experten, Kaffee nicht mit Wasser oder anderen Erfrischungsgetränken gleichzusetzen. So ist Kaffee genau wie Schwarztee als Durstlöscher nicht zu empfehlen, denn das in den Getränken enthaltene Koffein kann beispielsweise den Blutdruck erhöhen. Zur Erfrischung oder gegen den Durst empfehlen sich sehr viel besser Mineralwasser oder Saftschorlen. 

Wirkung des Kaffees von unterschiedlichen Faktoren abhängig

Neueste Forschungsergebnisse haben es also bewiesen: Kaffee wirkt sich nicht negativ auf den Flüssigkeitshaushalt aus. Doch woher stammt die verbreitete Meinung, dass Kaffee entwässernd und abführend wirke? Kaffee bzw. das darin enthaltene Koffein lässt die Filterfunktion der Nieren nach dem Konsum kurzzeitig ansteigen. Das Resultat: Es wird mehr Urin gebildet. Dieser Effekt lässt aber schnell wieder nach, ganz besonders dann, wenn Menschen regelmäßig Kaffee konsumieren. In diesem Fall reagiert der Körper schwächer. Das heißt: Kaffee entzieht bei Menschen, die ihn regelmäßig trinken, definitiv keine Flüssigkeit. Vielmehr zählt Kaffee ebenso als Getränk wie Wasser, Säfte oder Früchtetees. Neben der Gewöhnung des Körpers haben auch andere Faktoren wie etwa Alter, Medikamente oder Krankheiten Einfluss auf die Wirkung von Kaffee. Auch wenn neueste Studien beweisen, dass Kaffee bis zu einer Koffein-Menge von bis zu 550 Milligramm täglich unbedenklich für den menschlichen Flüssigkeitshaushalt sind, bleiben noch immer viele Menschen skeptisch.

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