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Die Herkunft des Kaffees – Wo kommt das braune Gold her?

Kaffee ist aus der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. So gilt das schwarze Heißgetränk als Genussmittel Nummer Eins und kommt in zahlreichen Variationen daher. Ob Espresso, Milchkaffee, Latte Macchiato oder Eiskaffee: Für jeden Geschmack ist schnell die passende Variante gefunden. Doch woher kommt eigentlich der Kaffee? Und wann wurde er entdeckt?

Bei Kaffee in seiner Form, wie wir ihn heute kennen, handelt es sich um die Früchte der Kaffeepflanze. Diese hat ihren Ursprung in Äthiopien. Die Kaffeepflanze gedeiht am besten im tropischen Klima und wird bis zu 15 Meter hoch. An ihren Zweigen trägt die Kaffeepflanze zahlreiche tiefrote Früchte, die der hiesigen Kirsche ähneln. Diese Früchte wiederum enthalten zwei Kaffeebohnen. Während es mittlerweile zahlreiche unterschiedliche Kaffeepflanzen gibt, haben sich am Weltmarkt lediglich zwei Arten durchsetzen können: Der Coffea Arabica und der Coffea Canephora.

Coffea Arabica, besser bekannt als Arabica-Kaffee, stammt aus Äthiopien und überzeugt durch einen milden und dennoch aromatischen Geschmack. Mit einem Koffeingehalt von nur 1,1 bis 1,7 Prozent ist der Arabica-Kaffee zudem sehr verträglich und magenfreundlich. Der Coffea Canephora oder Robusta-Kaffee stellt die zweite wirtschaftlich bedeutende Kaffeesorte dar. Diese enthält rund dreimal so viel Koffein wie der Arabica-Kaffee und schmeckt deutlich bitterer.

Der Legende nach soll einst ein Hirte aus der äthiopischen Region Kaffa aufgefallen sein, dass eine Ziegenherde, die von einer Pflanze mit roten Früchten gefressen hatte, bis spät in die Nacht munter herumsprang, während alle anderen Tiere müde waren und schliefen. Als ein Hirte die Früchte selbst kostete, stellte auch er die anregende Wirkung bei sich fest. Schnell nutzte man die Vorzüge der bislang unbekannten Kaffeepflanze und bereitete aus den roten Früchten Aufgüsse zu, die man anschließend trank und so bis tief in die Nacht wach bleiben konnte. Um 1400 n. Chr. Gelangte der Kaffee nach Arabien und bald auch nach Europa. Im 17. Jahrhundert entstanden hier die ersten Kaffeehäuser. So verfügte Venedig im Jahr 1645 über ein Kaffeehaus, es folgten 1650 Oxford, 1652 London, 1659 Marseille, 1672 Paris, 1673 Bremen und 1685 Wien. Der Kaffeekonsum breitete sich schnell aus, so dass der Kaffeeimport von immer größerer Bedeutung war. Im 18. Jahrhundert kam der meiste und beste Kaffee aus Südamerika und das braune Gold wurde zur Kulturpflanze der Tropen. Die weltweite Verbreitung des Kaffees ist dabei zum Großteil auch auf die europäischen Kolonien zurückzuführen.

Weltweit wurde Kaffee im Laufe der Zeit zum wohl beliebtesten Heißgetränk. Den derzeit größten Kaffeekonsum der Welt haben die Finnen. So konsumiert hier jeder Einwohner durchschnittlich 11,4 kg Kaffee. In Deutschland liegen die durchschnittlichen Konsumzahlen bei 6,6 kg pro Jahr und pro Person. Somit liegt Kaffee noch vor dem Genussmittel Bier.

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