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In der Frische liegt Geschmack: Kaffee optimal frisch halten

Es kann schon ein wenig deprimieren, wenn trotz High-End-Kaffeeautomat oder neuer Espressomaschine Kaffee und Espresso einfach nicht so schmecken, wie gewünscht. Geben Sie aber bitte nicht sofort dem Gerät die Schuld: Meist liegt es nicht an der Maschine, sondern an den Bohnen! Die werden zu Hause selten optimal aufbewahrt, was sich aber leicht ändern lässt. Richtig professionell und dennoch einfach lassen sich frisch geröstete Kaffeebohnen mit einem Vakuumiergerät frisch halten, wie es beispielsweise la-va.com anbietet. Der Hersteller zeigt in einem kurzen Video, wie sich Bohnen portionsweise luftdicht verschließen lassen. In Kombination mit einer Gefrierkühltruhe bleiben die Bohnen sogar bis zu 3 Jahre lang ohne geschmackliche Einbußen garantiert frisch.

Warum die Frische der Bohnen so entscheidend ist

Die aromatischen Röststoffe, die Kaffee und Espresso verlockend duften und köstlich schmecken lassen, sind sozusagen ständig auf der Flucht. Während der frisch geerntete, noch ungeröstete Rohkaffee durchaus eine Zeit lang ausreifen muss und danach ohne Qualitätseinbußen mehrere Monate gelagert werden kann, scharren die flüchtigen Stoffe nach dem Rösten der Kaffeebohnen förmlich mit den Hufen. Sie warten regelrecht darauf, durch Licht, Luft oder Wärme auf Nimmerwiedersehen und -schmecken zu entschwinden. Noch eiliger haben sie es, sobald die Bohnen in der Kaffeemühle gemahlen wurden – dann gibt es wirklich kein Halten mehr! Für Sie als Kaffee- und Espressogenießer gilt es also, möglichst frisch geröstete Kaffeebohnen zu kaufen und diese entweder rasch zu verbrauchen – oder aber entsprechend luft-, licht- und wärmegeschützt zu lagern.

Welche Faktoren tragen noch zum guten Geschmack von Kaffee bei?

Mindestens drei weitere Kriterien sind neben der Frische der Kaffeebohnen entscheidend: Wasserqualität, Zubereitungsart und die Zeit bis zum Genuss des zubereiteten Kaffees.

  1. Wasser
: Dass die Qualität des verwendeten Trinkwassers sich unmittelbar auf den Kaffeegeschmack auswirkt, sollte nicht überraschen. Schließlich besteht jede Tasse Kaffee zu fast 99 Prozent aus der chemischen Verbindung der Elemente Sauerstoff und Wasserstoff, die wir im flüssigen Zustand als Wasser bezeichnen. Wasser ist der Grundbaustein jeglichen Lebens und im Falle von Kaffee auch ein wesentlicher Faktor für die Ausbildung von Aromen. Nicht immer fließt das Wasser so aus der Leitung, wie es für einen guten Kaffee optimal wäre. Schmeckt Ihr Kaffee oder Espresso nicht, obwohl sie frisch geröstete Bohnen in Top-Qualität verwenden und diese selbst in einer guten Kaffeemühle mahlen? Obwohl Sie den Kaffee in einer hochwertigen Maschine zubereiten und sofort genießen? Dann ist des Rätsels Lösung fast immer das – meist zu kalkhaltige – Wasser. Abhilfe schafft ein Wasserfilter, der unerwünschte Kalziumionen herausfiltert, wodurch sich Bitterstoffe weniger stark entfalten können.
  2. Zubereitung: Auch die beste „Software“ – Kaffee und Wasser in 1A-Qualität – leidet durch eine falsche oder ungeeignete Zubereitungsart. Kommt dann noch eine minderwertige Kaffeemaschine hinzu, ist der geschmackliche Misserfolg quasi vorprogrammiert. Am fatalsten ist eine Mischung aus beidem. Ein Beispiel gefällig? Sie verwenden Kaffeebohnen aus dem Sonderangebot im Supermarkt für die Espresso-Zubereitung in einer sehr einfachen Maschine mit Espressofunktion. Hier stimmt einfach gar nichts! Sie können davon ausgehen, dass die Bohnen nicht mehr taufrisch sind, außerdem sind sie für die Zubereitung von Kaffee und nicht für Espresso gemahlen und geröstet, und zuletzt ist wahrscheinlich die Espressofunktion der einfachen Kaffeemaschine auch nicht besonders überzeugend. Da würde es an ein Wunder grenzen, wenn der Inhalt Ihrer Tasse auch nur annähernd nach Espresso schmecken würde. Achten Sie also darauf, dass Hard- und Software bei der Kaffee- und Espressozubereitung zusammenpassen. Und wenn Sie die gute alte Zubereitung mit Handfilter oder mit einer Stempelkanne bevorzugen, können Sie zwar einen mokkaähnlichen, starken Kaffee kochen, aber keinen echten Espresso.
  3. Kaffeegenuss: Am besten schmecken alle Heißgetränke frisch, direkt nach der Zubereitung. Das gilt für Kaffee und Espresso ebenso wie für Cappuccino, Latte macchiato, Milchkaffee; aber auch für Tee, Kakao, heiße Milch – dampfend heiß und frisch zubereitet ist in jedem Fall das A und O des guten Geschmacks. Was Kaffee gar nicht verträgt, sind lange Wartezeiten auf einer Warmhalteplatte. Schon nach 10 Minuten ist der Kaffee tendenziell bitter, steht er noch länger, verstärken sich die Bitterstoffe so sehr, dass er schließlich komplett ungenießbar wird. Die einzige annehmbare Möglichkeit, Kaffee vorzukochen und später anzubieten, sind gute Thermoskannen. Dennoch bedeutet das Warmhalten immer eine Veränderung des Geschmacks durch einen Verlust an Aromen. Einmal zubereitet lässt sich Kaffee also im Sinne unserer Überschrift nicht mehr wirklich frisch halten – deswegen am besten sofort genießen.

Der Niedergang der Kaffeekultur im Vakuum?

Um auf das eingangs erwähnte Vakuumieren zurückzukommen: Die Vakuumverpackung für Kaffee hat die Unternehmensgruppe Melitta in den 60er-Jahren eingeführt. Allerdings wurde dem damaligen Zeitgeist entsprechend fix und fertig gemahlener Kaffee vakuumverpackt, wodurch sich ein zuvor wohlschmeckendes Frischeprodukt in bestenfalls geschmacksneutrale Fertigware verwandelte. Die Verbraucher damals fanden die neue Art der Kaffeezubereitung mit Pulver aus der „Frischepackung“ genial praktisch. Heute steht fest, dass damals Geschmack und Kaffeekultur sehr gelitten haben. Wenn Kaffee durch Vakuumieren haltbar gemacht werden soll, dann bitte immer ganze Bohnen verwenden!

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